{"id":568,"date":"2022-05-21T20:20:07","date_gmt":"2022-05-21T18:20:07","guid":{"rendered":"https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo.jpeg"},"modified":"2022-05-21T20:20:54","modified_gmt":"2022-05-21T18:20:54","slug":"punktoo-2","status":"inherit","type":"attachment","link":"https:\/\/fauchkrampf.agency\/en\/bands-2\/punktoo-2\/","title":{"rendered":"#PunkToo"},"author":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"en","enabled_languages":["de","en"],"languages":{"de":{"title":true},"en":{"title":false}}},"description":{"rendered":"<p class=\"attachment\"><a href='https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo.jpeg'><img width=\"290\" height=\"300\" src=\"https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo-290x300.jpeg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo-290x300.jpeg 290w, https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo-989x1024.jpeg 989w, https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo-768x796.jpeg 768w, https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo-1483x1536.jpeg 1483w, https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo-1200x1243.jpeg 1200w, https:\/\/fauchkrampf.agency\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Punktoo.jpeg 1536w\" sizes=\"(max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Inhalte unter dem Hashtag #Punktoo sollen f\u00fcr eine Bewusst- und Sichtbarmachung von Sexismus im Punk stehen. Die Subkultur Punk ist so breit gef\u00e4chert, dass es kaum m\u00f6glichst ist, sie als Gesamtheit anzusprechen. Jedoch eint sie, dass sie nicht immun ist gegen die Reproduktion und Verbreitung von gesellschaftlichen Hierarchien und ungleichen Macht- und Herrschaftsverh\u00e4ltnissen. Und viele Akteur*innen in diesen Zusammenh\u00e4ngen eint, dass sie diese Hierarchien und daraus entstehenden Ungleichheiten sichtbar machen und abbauen m\u00f6chten. Diskriminierung (z.B. (Hetero-)Seximus oder Rassismus) und Ausschl\u00fcsse gg\u00fc. Personen auf der Grundlage ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identit\u00e4t, aber auch aufgrund ihrer Behinderungserfahrung, Ethnie\/Hautfarbe, Klasse etc. sollen demnach bek\u00e4mpft werden.<\/p>\n<p>Diskriminierung und Ausschl\u00fcsse k\u00f6nnen im Punk sehr unterschiedlich aussehen: Z.B. kann die fehlende Sichtbarkeit (FLINTA*, \u00e4lterer Menschen, Menschen mit Be_hinderungserfahrung, Schwarzer Menschen) als Ausschluss verstanden werden. Aber auch Strukturen, die so wenig aware (aufmerksam) sind, dass z.B. FLINTA* hier leicht Betroffene von \u00dcbergriffen sein k\u00f6nnen und nicht auf die gleiche Weise unbeschwert teil haben k\u00f6nnen wie cis-M\u00e4nner (z.B. Konzerte in denen Sexismus nicht reflektiert wird, sexistische und gewaltvolle Texte und entsprechendes Verhalten, das nicht reflektiert\/belangt wird), k\u00f6nnen als diskriminierend und ausschlie\u00dfend verstanden werden.<\/p>\n<p>Zum Abbau solcher Ausschl\u00fcsse, Diskriminierung, kurz: Ungleichheitslagen, ist ein queer-feministischer1 und intersektionell2 verstandener Feminismus von Bedeutung. F\u00fcr mehr Freiheit und Emanzipation f\u00fcr alle Punx und Punker*innen. Unabh\u00e4ngig von ihrem Geschlecht, sexueller Identit\u00e4t, Be_hinderungserfahrung, Ethnie\/Hautfarbe, Klasse etc. sollen alle gleicherma\u00dfen teilhaben k\u00f6nnen an den Strukturen und Inhalten, die Punk zu bieten hat.<\/p>\n<p>Ein so verstandener Feminismus schlie\u00dft alle ein und schafft weiterhin ein Bewusstsein f\u00fcr Privilegierung in diesem Zusammenhang (z.B. der Privilegien wei\u00dfer cis-M\u00e4nner des globalen Nordens, die \u00fcberall repr\u00e4sentiert sind). Ausschlie\u00dfende Strukturen im Punk werden jedoch potenziell von allen Punx und Punker*innen reproduziert.<br \/>\nDer Hashtag #Punktoo soll f\u00fcr mehr Solidarit\u00e4t, aber auch f\u00fcr Sichtbarmachung von marginalisierten Gruppen, Aufdeckung von implizitem und explizitem Sexismus, \u00dcbergriffen, Gewalt und Ausschluss stehen. Er soll dazu beitragen, unterschiedliche Standpunkte und Personen zu versammeln, mit dem gemeinsamen Ziel den Begriff der Emanzipation wieder in den Punk zur\u00fcckbringen.<\/p>\n<p>1 Queer-Feminismus betont die Bedeutung der gemeinsamen Verortung von FLINTA* in feministischen Bestrebungen und eben nicht nur die Gemeinsamkeit von Frauen.<br \/>\n2 Damit ist die Fokussierung der Wechselverh\u00e4ltnisse zwischen z.B. Geschlecht, Ethnie und Be_hinderungserfahrung gemeint. Es ist z.B. zu kurz gedacht zu meinen, alle FLINTA* seinen gleicherma\u00dfen von Sexismus betroffen, es gibt erhebliche Unterschiede zwischen den Erfahrungen und Diskriminierungsaspekten von \u00e4lteren und j\u00fcngeren FLINTA* denen mit und ohne Be_hinderungserfahrung etc.<\/p>\n<p>Copyright \u00a9 2022 PunkToo \u2013 Sexismus muss sterben!<\/p>\n"},"caption":{"rendered":"<p>Die Inhalte unter dem Hashtag #Punktoo sollen f\u00fcr eine Bewusst- und Sichtbarmachung von Sexismus im Punk stehen. 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